Was ist Joomla?
Joomla! ist ein Content Management System (CMS).
Es hat einen öffentlich sichtbaren Bereich, das Frontend, welches die Webseite für die Besucher darstellt. Neben dem Frontend gibt es bei Joomla! noch das Backend. Dort melden sich die Adminsitratoren an, um die gesamte Webseite zu konfigurieren und zu verwalten. Das Frontend ist durch das Template in verschiedene Elemente aufgeteilt und bekommt eine grafische Oberfläche. Diesen Elementen können bestimmte Funktionen von Joomla! zugewiesen werden,
z.B. das Navigationsmenü, das Logo der Seite, ein Fenster für die aktuellen Neuigkeiten oder - der wichtigste Teil - der Content, wo der eigentliche Inhalt der Webseite in Wort und Bild dargestellt wird.
Durch den Einsatz von Komponenten, Modulen und sogenannten Mambots lassen sich Joomla! unzählige weitere Funktionen hinzufügen. Diese Features sind größtenteils kostenlos einsetzbar, da sie unter der GNU-Lizenz veröffentlich worden sind. Nützliche Zusatzelemete sind z.B. ein Newsletter-Service, eine Bilder-Galerie, ein Gästebuch, die Einbindung von Mediendateien oder auch ein Forum.
Joomla! läuft auf PHP-Basis. PHP gibt es in verschiedenen Ausprägungen und für viele Betriebssysteme. Neben PHP benötigen Sie noch einen Webserver. Joomla! ist für Apache optimiert, aber es läuft auch auf anderen Webservern, wie Microsoft IIS. Joomla! ist zudem datenbankbasiert und dafür steht im Moment nur MySQL zur Verfügung.
Die Minimum-Variante benötigt:
- Apache 1.x oder 2.x
- PHP 4.3 oder höher
- MySQL 3.2.3 oder höher
Wie auch in früheren Versionen bietet Joomla! ein einheitliches und leicht benutzbares Framework, um Inhalte für allerlei Arten von Websites zu liefern. Damit Joomla! bereit ist für das sich dynamisch ändernde Internet und für neu entstehende Webtechnologien, bedurfte es einer umfassenden Umstrukturierung der Kernfunktionen. Die Gelegenheit wurde genutzt um viele Benutzeroberflächen zu vereinfachen.
Joomla! 1.5 hat viele neue Funktionen:
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wesentliche Verbesserungen der Benutzbarkeit, Verwaltbarkeit und Skalierbarkeit, weit über die ursprünglichen Mambo-Fundamente hinaus
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Barrierefreiheit zu erweitern durch die Unterstützung von Internationalisierung, doppelten Byte-Zeichen und Rechts-nach-Links-Unterstützung für arabische und hebräische Sprachen
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Erweiterung der Integration von externen Anwendungen durch Web- und Verzeichnisdienste wie das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP).
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Verbesserung der Funktionen zu Inhaltbereitstellung, Templates und Präsentation, um Standards zur Barrierefreiheit zu erfüllen sowie für den Zugang und die Inhaltsbereitstellung für beliebige Zielmedien
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Bereitstellung eines nachhaltigen und flexiblen Frameworks für Komponenten- und Erweiterungsentwickler
- Abwärtskompatibilität mit früheren Versionen von Komponenten, Templates, Modulen und anderen Erweiterungen


